Biographie (Kurzbeschreibung)

Tetsuo Nagaya, geboren am 28. August 1895 – gestorben am 6. Juni 1993. Er ist fast 98 Jahre alt geworden.

Er war vertraut mit der deutschen Geisteswelt und der deutschen Sprache kundig, übernahm es, die japanischen Zen-Tradition durch persönliches Lehren und Wirken im europäischen Kulturraum unmittelbar zugänglich zu machen.

In Berlin und Marburg studierte er in seiner Jugend in den Jahren 1923 bis 1925 Philosophie und Ethik und empfing bleibende Eindrücke und Anregungen von seinen Lehrern, unter anderem von Natorp, Heidegger, N. Hartmann, R. Otto und Heiler.

Nach seiner Rückkehr aus Deutschland, widmete er sich in Japan dem Studium und der Übung des Zen, wurde Schüler des berühmten Zen-Meister Sokatsu und lehrte selbst an der kaiserlichen Universität in Tokyo.

Seit 1967 kam er jedes Jahr für einige Monate nach Europa, um dort Zen zu zeigen und Zenmeditation – Sesshin – zu leiten.

Literatur:

Tuschspuren. (Kiichi NagayaEdgar Thriemer)
Theseus-Verlag, 1989
ISBN-10: 3859360132
ISBN-13: 978-3859360136